Fenster streichen: So gelingt der Anstrich von Tür- und Fensterrahmen
14. Juli 2026
Lesedauer: 4 min
Tür- und Fensterrahmen sind im Laufe der Jahre unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. So verbleichen viele Farben durch Sonneneinstrahlung oder blättern durch die tägliche Nutzung ab. Auch gibt es durch das Raumklima wie etwa die Feuchte im Badezimmer oftmals weitere Abnutzungserscheinungen. Außerdem können Wärme und Kälte, die auf die Fensterrahmen treffen, diese beschädigen. Durch das Streichen von Tür- und Fensterrahmen können solche Schäden einfach ausgebessert werden. Ihr Maler in Hamburg erklären Ihnen, worauf es dabei ankommt.
Vor dem Streichen: Die richtige Vorbereitung
Wichtig ist eine angemessene Vorbereitung der Tür- und Fensterrahmen vor dem Anstrich. Bei Holzrahmen sollten Risse und Löcher zunächst verspachtelt werden. Anschließend schleifen Sie die Stellen glatt. Danach muss der alte Farbanstrich entfernt werden. Dafür eignet sich am besten ein Heißluftgebläse, mit dem sich die Farbe langsam abtragen lässt. Wer die Fenster lieber abschleifen statt abbeizen möchte, arbeitet am besten mit feinem Schleifpapier (Körnung 120–180), um die Oberfläche nicht zu beschädigen. Handelt es sich um unbehandelte Rahmen, können diese gleich grundiert werden. Das verbessert die Haftung der neuen Farbe auf dem Material. Im Vorfeld sollte die Oberfläche angeraut werden, damit die Farbe später besser hält.
Welche Farbe eignet sich zum Fenster streichen?
Die Wahl der passenden Farbe entscheidet maßgeblich über Langlebigkeit und Optik des Anstrichs. Grundsätzlich sollten für das Streichen von Fensterrahmen ausschließlich Lackfarben verwendet werden – das gilt für Kunststofffenster genauso wie für Holzfenster. Für Lackarbeiten im Innenbereich empfehlen sich Acryllacke: Im Gegensatz zu lösemittelhaltigen Lacken, die oft schon nach sechs Monaten vergilben, behalten sie lange ihre Farbe. Für den Außenanstrich sollten Sie zu einem Lack greifen, der speziell für Witterungseinflüsse wie Regen, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen ausgelegt ist. Je nach Einsatzort bieten sich zudem unterschiedliche Glanzgrade an: Für Rahmen in Küche und Bad empfiehlt sich beispielsweise ein hochglänzender Lack, da dieser Feuchtigkeitabhält und sich leicht abwischen lässt. Bei Kunststofffenstern ist zusätzlich wichtig, dass die Farbe speziell für PVC-Oberflächen geeignet ist – Standardlacke haften hier oft nur unzureichend.
Kann man Kunststofffenster streichen?
Ja, Kunststofffenster lassen sich streichen, allerdings nur mit dem richtigen Vorgehen. Wer Kunststofffenster neu lackieren möchte, zieht am besten einen Fachmann zurate. Dieser weiß genau, welche Lackfarbe für welchen Kunststofftyp infrage kommt und liefert so ein optimales Ergebnis. Kunststoffrahmen müssen außerdem fachgerecht geprimert werden, das heißt: mit einem Haftvermittler (Primer) versehen werden, der die Haftung des Lacks auf dem glatten Untergrund verbessert. Wer sich als Hobby-Heimwerker daran versucht, für den wird der Aufwand schnell teuer, etwa wenn der Anstrich nicht hält und erneuert werden muss. Besser ist es, sich hierfür an einen Profi wie uns zu wenden.
Holzfenster streichen: Innen und außen
Bei Holzfenstern unterscheidet sich der Aufwand je nachdem, ob Sie innen oder außen streichen. Innen genügt in der Regel ein Anstrich mit Acryllack nach gründlichem Anschleifen und Grundieren. Außen sind Holzfenster stärker der Witterung ausgesetzt: Hier lohnt sich ein UV- und wetterbeständiger Lack sowie ein sorgfältiger Voranstrich, damit Feuchtigkeit nicht ins Holz eindringen kann. Verwitterte oder rissige Stellen sollten vor dem Streichen ausgebessert werden, damit der neue Anstrich langfristig hält.
Türzargen streichen: Das ist zu beachten
Neben Fensterrahmen lohnt sich auch der Blick auf die Türzargen. Sie sind durch häufiges Öffnen und Schließen der Tür besonders stark beansprucht und zeigen oft als Erstes Abnutzungsspuren. Auch hier gilt: zunächst Risse und Beschädigungen verspachteln, die Oberfläche anschleifen und bei Bedarf grundieren. Da Zargen meist aus Holz oder beschichtetem Holzwerkstoff bestehen, eignet sich ein strapazierfähiger Acryllack, der auch nach häufigem Kontakt, etwa mit Händen oder Schlüsseln, nicht schnell abblättert.
5 Tipps für DIYler – so streichen Sie Rahmen richtig
Um ein optimales Ergebnis beim Streichen von Fenster- und Türrahmen zu gewährleisten, gehen Sie am besten wie folgt vor:
Kleben Sie die zu streichenden Oberflächen ab, damit Sie nur den Rahmen streichen. Hierfür eignet sich Kreppband, da es sich leicht im Anschluss entfernen lässt.
Bei Fenstern nehmen Sie auch die Gummidichtungen heraus, da sie durch Farbe porös werden können.
Nutzen Sie für das Streichen von Ecken und Kanten einen Rundpinsel.
Die Farbe tragen Sie stets in Längsrichtung auf, um ein einwandfreies Ergebnis zu erhalten.
Nach dem Trocknen des Voranstrichs oder der Grundierung folgt der Schlussanstrich. Dies verbessert die Deckkraft der Lackfarbe.
Ein Fachmann sorgt für optimale Ergebnisse
Wenn es tadellos gut werden soll, überlassen Sie das Streichen Ihrer Rahmen – unabhängig vom Material – lieber einem Fachmann. Wir stehen Ihnen in einem solchen Fall als professioneller Handwerksbetrieb mit jahrzehntelanger Erfahrung zur Seite. Durch die Beauftragung unserer Experten gehen Sie sicher, dass die Schäden fachgerecht mit den geeigneten Mitteln ausgebessert werden, das Ergebnis langfristig hält und Sie sich insgesamt an einer sauberen und ansprechenden Optik erfreuen können. Ganz egal, ob in Ihrem Zuhause oder in Ihren Geschäftsgebäuden, wir verhelfen Ihren Tür- und Fensterrahmen zu neuem Glanz.