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Fassadenrenovierung: Darauf ist zu achten

In regelmäßigen Abständen müssen Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen eine Fassadenrenovierung vornehmen lassen. Im Wesentlichen gibt es zwei Gründe dafür. Der erste ist optischer Natur: Wenn die Fassade verschmutzt ist oder die Farbe abblättert, ist nur ein ästhetisches Eingreifen erforderlich. Doch es kann auch sein, dass die Schäden weitreichender sind. Das ist dann der Fall, wenn es Risse im Putz gibt oder das Mauerwerk beschädigt ist. Das bedeutet, dass die Bausubstanz gefährdet ist und beispielsweise Wasser eindringen kann. In diesem Fall geht es nicht mehr nur um ein schönes Äußeres des Hauses, sondern um eine dringende Renovierungsmaßnahme. In diesem Artikel verraten wir vom Malereibetrieb Sven Brockmann aus Hamburg, was im Vorfeld zu beachten ist.

Planen Sie genügend Zeit ein

Die Dauer der Fassadenrenovierung hängt von mehreren Faktoren ab, zum einen von der Verfügbarkeit des beauftragten Handwerksbetriebs. Können die Handwerker und Handwerkerinnen jeden Tag kommen oder müssen sie zwischendurch auf anderen Baustellen arbeiten? Zum anderen spielen die Größe der Fassade sowie das Ausmaß der Schäden eine Rolle. Je nachdem, was vorliegt, sind gesonderte Maßnahmen erforderlich. Die Arbeit dauert länger, wenn ein Gerüstaufbau notwendig ist. Kalkulieren Sie außerdem Zeit für folgende Arbeiten ein:

  • Abdeckung von Fenstern und Türen
  • Dämmungsarbeiten
  • Entfernung des alten Putzes
  • Neuer Anstrich
  • Dauer des Trockenvorgangs

Insgesamt kann es also sein, dass die Fassadenrenovierung sich über mehrere Wochen hinziehen wird.

Prüfen Sie im Vorfeld den genauen Bedarf

Bevor Sie eine Fassadenrenovierung in Angriff nehmen, sollten Sie eine Bestandsaufnahme vornehmen. Untersuchen Sie dazu die Fassade Ihres Hauses. Verschmutzungen sind leicht zu entdecken, doch für tieferliegende Schäden sollten Sie die Wände mit den Fingerknöcheln abklopfen. Wenn es hohl klingt, bedeutet das, dass offene Stellen vorhanden sind. Diese müssen unbedingt ausgebessert werden.
Prüfen Sie zudem, ob der Putz noch hält. Nutzen Sie dazu ein Klebeband, das Sie auf die Fassade anbringen. Wenn der Putz kleben bleibt, ist er bereits bröckelig. Brechen größere Stücke an Putz ab, ist dringender Handlungsbedarf angeraten.
Überlegen Sie sich, ob Sie die Fassadenrenovierung dazu nutzen wollen, weitere Projekte umzusetzen. Zum Beispiel bietet es sich an, bei älteren Objekten eine moderne Wärmedämmung vornehmen zu lassen. Auch der Einbau von besser isolierenden Türen und Fenstern ist bei dieser Gelegenheit möglich.

Maler auf einem Gerüst an Hausfassade als Symbolbild für Malerarbeiten und Fassadenrenovierung in Hamburg@miss_mafalda / adobe.stock.com

Mit diesen Kosten ist zu rechnen

Die Kosten für die Renovierung hängen von der Größe Ihrer Fassade ab. Maler und Malerinnen rechnen pro Quadratmeter Fassade ab. Dabei kommt es darauf an, was getan werden muss. Für einen einfachen Anstrich inklusive Grundierung berechnen Malerbetriebe zwischen 17 und 25 Euro. Sind Reparaturen am Putz notwendig, zahlen Sie bis zu 40 Euro. 50 bis 70 Euro kostet es, den Unterputz abzuschlagen und neuen Putz anzubringen.
Am teuersten ist eine eventuelle Dämmung, die mit 150 bis 250 Euro zu Buche schlägt. Weitere Kosten fallen an, wenn Sie Ihre Fassade mit Holz, Kunststoff, Schiefer oder Klinker verkleiden lassen wollen. Je nach Material müssen Sie mit Kosten von 40 bis 250 Euro rechnen. Der Aufbau eines Gerüstes kostet Sie zwischen 5 und 10 Euro pro Quadratmeter.
Sie können die Kosten senken, indem Sie einfache Tätigkeiten wie den Anstrich selbst übernehmen. Anspruchsvollere Arbeiten wie Verputzen, Reparieren oder Verkleiden sollten Sie aber der Fachkraft überlassen. Insgesamt sollten bei normalgroßen Häusern Kosten in Höhe von einigen Tausend Euro zusammenkommen.

Worauf Sie noch achten sollten

Stellen Sie sicher, dass die Fachkraft zu Beginn der Arbeiten ausreichend Platz für ihre Tätigkeit hat. Parken Sie Ihr Auto woanders, entfernen Sie Gerümpel und Unkraut. Pflanzen sollten Sie umstellen. Überlegen Sie sich außerdem im Vorfeld, welche Farbe der Anstrich haben soll. Wenn Sie eine Verkleidung wünschen, machen Sie sich Gedanken über das Material. Geben Sie allen Bewohnern und Bewohnerinnen des Hauses Bescheid, dass eine Fassadenrenovierung ansteht, damit sie sich darauf einstellen können.

So läuft eine Fassadenrenovierung ab

Als Erstes wird der Schaden begutachtet. Eventuell wird ein Gerüst aufgestellt. Dann folgen die Entfernung des Putzes und die Reinigung der Fassade. Im nächsten Schritt werden Risse und Löcher verspachtelt, um die Fassade anschließend neu verputzen zu können. Vor dem Anstrich ist eine Grundierung nötig. Rechnen Sie auch damit, dass ein zweiter Anstrich notwendig wird. Wenn Ihre Fassade vorher stark von Moosen und Flechten bewachsen war, sollten Sie darüber nachdenken, die Farbe mit einem Schutz gegen pflanzlichen Bewuchs anzureichern.

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