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Die ideale Vorbeugung gegen Schimmel

Muffiger Geruch und dunkle Schlieren zwischen den Fugen? Dann hat sich wohl störender Schimmel in Ihr Eigenheim geschlichen. Das ist nicht nur unangenehm, es ist kann auch gesundheitsgefährdend sein. Er kann zwar beseitigt werden, kehrt aber wieder zurück, wenn das Gebäude weiterhin einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweist. Daher wollen wir vom Malereibetrieb Sven Brockmann aus Hamburg Ihnen erläutern, wie Sie Schimmel vermeiden können.

Was ist Schimmel und wie entsteht dieser?

Mit Schimmel ist umgangssprachlich in der Regel Schimmelpilz gemeint. Auch bekannt durch Lebensmittel, wie zum Beispiel dem Blauschimmelkäse. Der Pilz jedoch, der sich in Gebäuden bildet, ist weder schmackhaft noch gesundheitlich unbedenklich. Er kann im schlimmsten Fall bei Menschen zu Herzrhythmusstörungen oder Lungenkrankheiten führen.

Hauptsächlich begünstigt wird die Entstehung von Schimmel durch Feuchtigkeit. Diese lässt sich auch in keiner Immobilie vermeiden. Allerdings kommt es darauf an, wo sie sich sammelt. Hat die Feuchtigkeit in der Luft keine Möglichkeit zu entkommen, setzt sie sich in Form von Tauwasser an der kältesten Stelle des Raumes ab. Dann hat der Pilz unpassender Weise genau das, was er braucht und kann bestens wachsen und gedeihen.

Lüften nicht vergessen!

Zugegeben, im Winter und im Frühjahr kann die einströmende kalte Luft durch offene Fenster einen ganz schön zum Frieren bringen. Es lohnt sich aber, denn so kann die Feuchtigkeit in der Luft nach draußen ziehen und setzt sich nicht im Gebäude ab. Es empfiehlt sich zwei bis vier Mal täglich zu lüften. Am besten gleich in mehreren Räumen bei geöffneten Innentüren, sodass ein Durchzug entsteht. So manifestiert sich die Feuchtigkeit weniger an einzelnen Stellen, sie verteilt sich besser über den gesamten Wohnbereich und verbessert so insgesamt das Raumklima. Lüften durch angekippte Fenster über mehrere Stunden ergibt gerade im Winter keinen Sinn, dadurch kühlt der Raum nur aus und es besteht das Risiko, dass sich am Fenstersturz Schimmel bildet.
Fenster lüften
© adobeStock/Bonsales

Was muss in den einzelnen Zimmern beachtet werden?

Nach dem Duschen oder Kochen kann sich sehr viel Feuchtigkeit in kurzer Zeit anstauen. Hier sollte direkt stoßgelüftet werden, damit sich die Feuchtigkeit erst gar nicht an der Wand absetzen kann. Falls dies schon geschehen ist, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie die betroffenen Stellen direkt trockenwischen. Zudem sollten Sie im Bad auf textile Vorhänge verzichten, da diese sonst Feuchtigkeit speichern könnten. Im Bad sollten Sie weiterhin darauf achten, dass sich kein Fugenschimmel ansammelt. Hier nützt auch kein Abwischen nach dem Duschen – ein konsequentes Lüften ist dabei entscheidend.

Schlafzimmer wird bei Nacht gelüftet
© adobeStock/Alexandr Vasilyev
Das Schlafzimmer ist in der Nacht häufig Kälte ausgesetzt, daher kann sich bis zum Morgen dort auch viel Nässe sammeln. Damit diese sich nicht irgendwo manifestiert, sollten Sie nach dem Aufstehen direkt lüften. Außerdem sollte zwischen Wand und Möbelstücken mindestens 10 cm Platz bleiben, damit die Luft auch dazwischen zirkulieren kann und kein Schimmel an Ihren Tapeten entsteht.

Für alle Wohnräume gilt allgemein, dass zusätzliche Feuchtigkeitsquellen kompensiert werden müssen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Feuchte Wäsche, die im Raum getrocknet wird
  • Pflanzen, die viel Feuchtigkeit abgeben
  • Kleine Zimmerspringbrunnen oder Ähnliches

In solchen Fällen sollten Sie einmal mehr lüften, damit sich keine Feuchtigkeit im Raum absetzt.

Die richtige Raumtemperatur

Die optimale Raumtemperatur im Wohnzimmer liegt bei etwa 20 °C, in den anderen Räumen kann sie auch leicht darunter liegen. Damit auch im Winter 20 °C Grad herrschen, muss effizient geheizt werden, denn auch nur dann lohnt sich das Lüften. Wenn die Wohnung sowieso schon kalt ist, findet zu wenig Austausch statt, die Feuchtigkeit bleibt also größtenteils im Raum.
Seit über 20 Jahren entfernen wir vom Malereibetrieb Sven Brockmann Schimmelpilz in Hamburg und Umgebung. Sollten Sie Unterstützung benötigen, beraten wir Sie und helfen wir Ihnen gerne!

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